Mit Erfahrung gegen die Zahnarzt-Angst
pulsschlag.tvGesund & AktivKörper & GeistMit Erfahrung gegen die Zahnarzt-Angst
Implantologie

Mit Erfahrung gegen die Zahnarzt-Angst

Wo gehen Sie lieber hin? Ins Kino oder… zum Zahnarzt? Würde man mit dieser Frage eine Umfrage durchführen, so wäre das Ergebnis wohl eindeutig. Doch viele Menschen gehen nicht nur ungerne zum Zahnarzt – sie haben sogar Angst davor. Das Implantatzentrum an den Kliniken Essen-Mitte ist speziell auf Patienten mit Zahnarztangst vorbereitet.

Zahnarztangst ist ein weit verbreitetes Problem – laut vieler Studien hat jeder Dritte ein mulmiges Gefühl, wenn der Zahnarztbesuch naht, 16 Millionen Menschen haben Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung und manche zögern den Zahnarztbesuch sogar so lange hinaus, bis es zu spät ist und der Zahn gezogen werden muss. Darunter leiden die Gesundheit, die Ästhetik und infolgedessen auch die Lebensqualität der Betroffenen. „Die Angst vor einer Behandlung an den Zähnen kann verschiedene Ursachen haben“, weiß Prof. Dr. Thomas Weischer, Leiter des Implantatzentrums an den Kliniken Essen-Mitte. Oftmals sei sie unterbewusst eingeprägt. „Es ist schwierig, die Angst komplett zu überwinden, doch indem wir uns für unsere Patienten Zeit nehmen und individuell auf ihre Bedürfnisse eingehen, können wir mit ihnen zusammen den Umgang mit der Angst trainieren“, so Prof. Weischer.

Erste Adresse für Angstpatienten

Das Team im Implantatzentrum der Kliniken Essen-Mitte hat langjährige Erfahrung mit der Behandlung von Angstpatienten und findet individuell die beste Behandlungslösung. „Die meisten Menschen haben Angst vor den Schmerzen. Daher arbeiten wir eng mit den Kollegen der Anästhesie zusammen und wählen individuell Verfahren aus, die eine Behandlung ohne Schmerzen ermöglichen“, sagt Prof. Weischer. Dabei sind die Narkoseverfahren vielfältig – vom Dämmerschlaf über die örtliche Betäubung bis hin zur Vollnarkose. Muss der Patient also keine Angst vor Schmerzen befürchten, muss er auch keine Angst vor der Behandlung haben? So leicht ist es nicht immer. Bei vielen Patienten ist die Überwindung, sich überhaupt erst an den Zähnen untersuchen zu lassen, die größte Herausforderung.

Alternative Behandlungsmethoden

„Dank der räumlichen Nähe stehen wir in engem Kontakt mit allen Fachabteilungen der Kliniken Essen-Mitte und können die gebündelten Kompetenzen für unsere Patienten nutzen“, erklärt Prof. Weischer. Für Angstpatienten bedeutet das ein großes Angebot von alternativen Therapien, um die Angst zu lindern – zum Beispiel Akupunktur nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) oder weitere Entspannungstechniken nach Traditioneller Indischer Medizin (TIM).

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“

Das sagte schon Charlie Chaplin, doch mit schlechten oder fehlenden Zähnen fällt Lächeln schwer. „Patienten müssen wissen, dass sie sich für ihre Angst nicht schämen müssen“, sagt Prof. Weischer, der weiß, dass die Beratung am Anfang den Grundstein für eine erfolgreiche Behandlung legt. „Am besten weisen Angstpatienten unser Team schon vor ihrem ersten Besuch bei uns auf ihre Angst hin, dann können wir entsprechend viel Zeit einplanen.“ Ruhe und Zeit also für die beste Behandlungsoption – und für ein neues, strahlendes Lächeln der Patienten. (DA)

Keine Kommentare

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben