Bitte lächeln!
Individuelle Implantatlösungen

Bitte lächeln!

Urlaubsfotos sind bleibende Erinnerungen an die schönsten Wochen des Jahres. Und auch andere bedeutende Momente werden durch einen Schnappschuss unvergesslich. Egal zu welchem Anlass, ein schönes Lächeln gehört immer dazu. Bei Problemen mit dem Zahnapparat, besonders bei Zahnlücken, kommt das nur schwer über die Lippen. Betroffene haben Hemmungen frei zu lachen, sie verstecken ihre Zähne. Ursachen für den Verlust natürlicher Zähne gibt es viele – aber immer beeinflussen sie die Lebensqualität. Durch individuelle Implantatlösungen kann Betroffenen geholfen werden.

Text Kristina Siebenmorgen

Jedem Erwachsenen im mittleren Alter fehlen durchschnittlich 2,7 Zähne – so die Faktenlage. Laut einer Studie in der die Lebensqualität von 343 Patienten mit fehlenden Zähnen untersucht wurde, haben 64 Prozent der Betroffenen die Sorge, nicht mehr am sozialen Leben teilhaben zu können ohne sich wegen der fehlenden Zähne zu schämen. Diese fehlenden Zähne können durch einen Zahnersatz künstlich ersetzt werden. Im Implantatzentrum der Kliniken Essen-Mitte lassen individuelle Implantatlösungen Betroffene wieder lächeln. Und das ich wichtig, denn Lachen ist wissenschaftlich nachgewiesen gesund. Die natürliche Reaktion auf erheiternde Situationen setzt Glückshormone frei und senkt die Zahl der Stresshormone im Blut. Die Folge: Entspannung. Auch das Immunsystem wird durch einen Lachanfall gestärkt. Erkältungen verschwinden schneller und die Schmerzempfindung verringert sich, denn durch Lachen werden körpereigene entzündungshemmende Stoffe vermehrt produziert. Deshalb ist ein gesunder Zahnapparat nachhaltig wichtig – bis ins hohe Alter.

Ein schönes Lächeln für Jedermann: Zahnersatz so naturgetreu wie möglich

Das Ziel von Implantatbehandlungen ist es, die echten Zähne und das echte Zahnbild so naturgetreu wie möglich nachzustellen. „Wir setzen jedes Jahr sechs- bis achthundert Implantate“, so Prof. Dr. Thomas Weischer, Leiter des Implantatzentrums der Kliniken Essen-Mitte. Diese Routine ist wichtig für das fachmännische Einsetzen von Zahnersatz. Nach einer Implantologie-Ausbildung der DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.) verfügt der Master of Oral Medicine in Implantology, über die notwendigen fachlichen Kenntnisse und ist bereits seit über 15 Jahren in der Implantologie tätig. „Von unserer großen Routine kann jeder profitieren.“ Auch durch die Professoren-Titel von Weischer und Prof. Dr. Dr. Mohr, Direktor der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie unterscheidet sich das Implantatzentrum der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie von anderen Praxen. „Wir sind zudem Gutachter, Ausbilder und Mitglieder in Fachgesellschaften. Unsere Qualität erfahren nicht nur Patienten, wir setzten sie auch bei Vorträgen der Fachöffentlichkeit aus“, erklärt Professor. Weischer. Keine moderne Ausstattung kann Erfahrung und Training ersetzen. Der Begriff des Implantologen ist nicht geschützt und somit kein Garant für Qualität, das wissen auch Patienten des Implantatzentrums: „Man wird schnell von der werblichen Aufmachung privater Praxen geblendet.“

Zahnersatz mit Zukunft zur Steigerung der Lebensqualität

Implantate erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Laut DGI wurden im vergangenen Jahr rund eine Million Implantate eingesetzt. Prof. Dr. Weischer erklärt: „Der Zahnersatz ist von den natürlichen Zähnen mit bloßem Auge fast nicht zu unterscheiden.“ Auch die Funktion natürlicher Zähne übernehmen Implantate fast ohne erkennbaren Unterschied. Sie lassen sich durch künstliche Zahnwurzeln fest im Kiefer verankern und verwachsen mit dem Knochen. Im Gegensatz zu Kronen und Brücken, die aus Metallen hergestellt werden, besteht die hochästhetische Alternative aus Vollkeramik, welches eine besonders hohe Festigkeit aufweist. Implantate können einzelne Zähne erneuern, große Lücken schließen oder sogar alle Zähne ersetzen. Dabei schließen sie nicht nur die Zahnlücken, sondern verhindern auch eine Schrumpfung des Kieferknochens. Ein ästhetischer Zustand des Kiefers wird beibehalten: Lachen, Sprechen und Kauen stellt auf lange Sicht kein Problem mehr dar.

„Bisher kommen vor allem die schwierigen Fälle nach Essen“, so Weischer.

Als integraler Bestandteil der Universitätsklinik für MKG-Chirurgie unter Direktor Prof. Dr. Dr. Mohr können im Implantatzentrum der Kliniken Essen-Mitte auch Tumor- und Unfallpatienten bestmöglich versorgt werden. Bei vielen Implantatbehandlungen sind im Vorfeld große Knochenaufbauten oder Umstellungen vom Ober- zum Unterkiefer notwendig, um dem Implantat eine sichere Grundlage zu schaffen. „Bei Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten sowie Kiefer-Fehlstellungen werden aufeinander abgestimmte, individuell geplante rekonstruktive Maßnahmen zur Wiederherstellung durchgeführt. Eingesetzte Zahnimplantate sorgen dann für einen perfekten harmonischen Biss“, weiß Prof. Dr. Dr. Mohr aus seiner jahrelangen Erfahrung in der Rekonstruktion des Kieferknochens. „Bisher kommen vor allem die schwierigen Fälle nach Essen“, so Weischer. Aber auch dem „einfachen“ Implantatpatienten kann geholfen werden. „Wir gehen auf jeden Einzelfall ein und sind ein eingespieltes Team“, betonen beide Professoren. Behandlungen in allen Anwendungsgebieten der Implantologie werden auf universitärem Niveau durchgeführt – von chirurgischer und prothetischer Implantologie, ästhetischer Versorgung bis hin zu Behandlungen von Implantatentzündungen. Drei integrierte zahnmedizinische Labore ermöglichen eine optimale Abstimmung. Durch modernste Ausstattung, „Laser, computergestützte Navigation, strahlungsarme 3D-Röntgentechnologie“, so Weischer, können Eingriffe systematisch geplant und Risiken minimiert werden. Mit der 3D-Volumentomographie (DVT), einer dreidimensionalen Röntgenaufnahme des Kiefers, ist es möglich ohne operativen Eingriff den Kiefer in seiner Quantität zu beurteilen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Vorteil für den Patienten

„Viele Menschen zögern zunächst durch das Krankenhaus in das Implantatzentrum zu gehen, denn ‚ins Krankenhaus gehen‘ bedeutet für viele, ernsthaft krank zu sein“, bedauert der Oralchirurg. Doch gerade diese unmittelbare Nähe zu allen Fachbereichen der Kliniken Essen-Mitte erweitert die Behandlungsmöglichkeiten des Essener Implantatzentrums und ermöglicht eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Bei uns sind alle Disziplinen greifbar. So können wir auch vorerkrankte Patienten optimal behandeln.“ Alternative Therapien, zum Beispiel Akupunktur nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), können einen positiven Behandlungsverlauf unterstützen. „Man kann unser Implantatzentrum schon als serviceorientiert bezeichnen“, fasst Martina Hetkämper, Empfangsmitarbeiterin des Implantatzentrums, zusammen. Patienten fühlen sich aber nicht nur wohl: „Nach einer Behandlung im Implantatzentrum Essen sind sie vor allem dankbar“, weiß Prof. Dr. Weischer, Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes NRW im DGI. Denn nach der Implantatbehandlung ist das Lächeln auf dem nächsten Schnappschuss unbeschwert.

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