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KEM-Bettenhaus

Hotelstandard im Krankenhaus

Großzügige Räume, komfortable Einrichtung, hohe Serviceorientierung. Nach einem Jahr Bauzeit ist das „Patientenhotel“ an der Evang. Huyssens-Stiftung jetzt fertig. „Immer mehr Patienten wünschen sich für ihren Krankenhausaufenthalt einen hohen Komfort“, bekräftigt KEM-Geschäftsführer Horst Defren. Einer Analyse des Allensbacher-Instituts zufolge, messen sogar mehr als die Hälfte der Krankenhaus-Patienten dem Faktor Komfort einen hohen Stellenwert bei.

Die Patienten des in den Klinikpark eingebetteten Neubaus dürfen Hotelstandard genießen. Die Ein- und Zweibettzimmer mit ihren deckenhohen Fenstern sind nach modernstem Standard eingerichtet, es gibt barrierefreie Bäder in Schieferoptik, Mini-Bar und großzügige Lounges auf jeder der drei Etagen. Die insgesamt 90 Betten werden interdisziplinär belegt mit Patienten aus den Fachabteilungen Onkologie, Gynäkologie/gyn. Onkologie, Senologie, Chirurgie, Urologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Innere Medizin. „Eine Herausforderung vor allem für die Pflege war die Aufstellung des neuen interdisziplinären Stationsteams“, führt Pflegedirektorin Annette Aldick an. Professionelle Hotelfachkräfte, die den gehobenen Hotelstandard gewährleisten, unterstützen das Pflegepersonal, besuchen die Patienten mehrmals täglich und übernehmen Serviceleistungen innerhalb des Hauses.

Modernste Technik: Komfortabel und umweltfreundlich

Komfort und Umweltschutz gehen im Bettenhaus Hand in Hand. So sind in den Decken dünne Leitungen integriert, durch die eine Solelösung läuft. Diese Kühle wird in die Raumluft abgegeben, was wie eine natürliche Klimaanlage funktioniert. Um keine Energie zu verschwenden, wird die Raumkühlung mit Öffnen der Fenster unterbrochen. „Auch auf die Reduzierung von CO2- Emissionen haben wir Wert gelegt. Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk versorgt neben dem Neubau gleich unser gesamtes Krankenhausgelände“, erklärt Christian Stöckler, Leiter der Abteilung Technik der KEM. Mit dieser neuen Zentrale werden rund 1.500 Tonnen klimaschädigendes CO2 eingespart. Das entspricht dem, was 200 Einwohner in Deutschland jährlich durch ihren Konsum von Waren und Energie frei setzen.

Impressionen von der Eröffnungsfeier des neuen Bettenhauses an den Kliniken Essen-Mitte

Den umfassenden Komfort des Bettenhauses kann jeder Selbstzahler, Zusatzversicherte und Privatpatient nutzen. Und nach und nach werden jetzt auch die anderen Stationen der KEM renoviert, um auch denen, die keine Wahlleistung in Anspruch nehmen, weiterhin den besten Standard zu bieten. Medizinisch und pflegerisch gibt es ohnehin keinen Unterschied zwischen Wahlleistungs- und „Normal“-Patienten. „Wir halten nichts von Zweiklassenmedizin“, stellt Horst Defren klar. Beste Behandlungsqualität steht eben jedem zu.

Der Bau des neuen Bettenhauses im Zeitraffer:

 

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