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Medizinstudenten an den KEM

Direkter Einstieg in die Praxis

Isabelle Turek studiert Medizin in Göttingen und ist jetzt im vierten Semester. Ihr studentisches Praktikum, die sogenannte Famulatur absolvierte sie in der Zentralen Aufnahme der Evang. Huyssens-Stiftung. Arzthelferin Nadine Dubielzig begleitet und betreut die Studenten bevor ein direkter Patientenkontakt erfolgt.

„Das ist nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar.“

„Der Student kann natürlich neben seinem Studium an der Uni hier bei uns Geld verdienen oder sich sein Studium finanzieren, indem er Erfahrungen sammelt im Umgang mit den Patienten. Bevor der Student an den Wochenenden die Blutentnahme auf den Stationen selbständig und alleine durchführt, wird er von uns hier unten in der Zentralen Aufnahme eingearbeitet“, erklärt Nadine Dubielzig. Von diesem „Blutentnahmedienst“ profitieren die Ärzte, die dadurch stark entlastet werden, doch vor allem die Studenten, die den Klinikalltag kennenlernen und einen ersten Zugang zur späteren Arbeit finden. Isabelle Turek spricht rückblickend vom Überwinden einer Hemmschwelle hin zur Routine. Die 24-jährige freut sich, dass sie so gut eingebunden wurde und viel lernen konnte. „Das ist nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar.“ Dr. Andreas Grundmeier, Leiter der Zentralen Aufnahme, hat das Studenten-Projekt ins Leben gerufen. Der Notfallmediziner sieht darin einen wichtigen Bestandteil der Mediziner-Ausbildung. Famulanten sind in den Kliniken Essen-Mitte immer willkommen und Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden.

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